Thin Prep /HPV

Der zytologische Abstrich zur Erkennung von Krebsveränderungen amGebärmuttermund bzw. dessen Vorstufen ist nicht fehlerfrei. Durch neue Methoden zur Verbesserung der mikroskopischen Zellbeurteilung kann die Testgenauigkeit deutlich verbessert werden.

Bei der Thin Prep-Methode werden die Zellen durch eine spezielle Filtertechnik und Präparation einzeln auf den Objektträger gebracht. Daher heißt diese Methode auch Dünnschichtzytologie. Zellüberlagerungen oder Verunreinigungen werden verhindert und die Zellen können genauer beurteilt werden. Durch zusätzliche Zellkernvermessung mittels des Imager-Computers ist die Möglichkeit Zellveränderungen lichtmikoskopisch zu übersehen nochmals reduziert.

Gebärmutterhalskrebs kann praktisch nicht ohne eine Virusinfektion entstehen. Dieser Virus heißt Humaner Papillom Virus oder abgekürzt HPV-Virus. Ca. 100 verschiedene HPV-Subtypen sind bekannt. Einige werden mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht, die so genannten Hochrisiko-HPV-Viren. Durch die Kombination zweier Testmethoden kann die Testgenauigkeit auf 100% erhöht werden.Stellen sich die Zellen vom Gebärmuttermund mikroskopisch unauffällig dar, am Besten durch die computerassistierte Dünnschichtzytologie Thin-Prep und Imager-Analyse und ist der HPV -Test auf Hochrisikotypen negativ, kann sich die Frau 100% sicher sein, dass bei ihr alles in Ordnung ist.